Zwischen staatlicher Souveränität und Völkerrechtsgemeinschaft

Zwischen staatlicher Souveränität und Völkerrechtsgemeinschaft

von Maxi Ines Carl

1. Auflage 2012
379 Seiten
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Produktinformationen "Zwischen staatlicher Souveränität und Völkerrechtsgemeinschaft"

Beschreibung:
Das Werk analysiert das Verhältnis und den Beitrag Deutschlands zu einer staatenübergreifenden Gerichtsbarkeit im Zeitraum von 1899 bis etwa 1927 auf völkerrechtswissenschaftlicher, außenpolitischer und historischer Ebene. Die deutsche Kehrtwende von der starren, souveränitätsbetonten Haltung auf den beiden Haager Friedenskonferenzen bis zur Anerkennung des Ständigen Internationalen Gerichtshofs steht im Spannungsfeld von einzelstaatlichem Souveränitätsanspruch und den Bedürfnissen einer Völkerrechtsgemeinschaft.

Dabei kristallisiert die Autorin den Souveränitätsbegriff als Vehikel und Spielball meist politischer Erwägungen heraus, die letztlich die Argumentation zur internationalen Gerichtsbarkeit prägten. Zunächst überwog sowohl auf wissenschaftlicher als auch politischer Ebene das Interesse, Deutschland im Machtgefüge der übrigen Staaten zu etablieren. In den Weltkriegsjahren und danach verstärkte die pazifistische Völkerrechtslehre zugunsten der internationalen Gerichtsbarkeit ihren Einfluss und auch das Auswärtige Amt hatte Einsicht in die politische Notwendigkeit, die niederlagebedingte militärische Schwächung durch ein höheres Maß an Rechtsverbindlichkeit auszugleichen.

Informationen zur Reihe:

Studien zur Geschichte des Völkerrechts

Begründet von Prof. Dr. Michael Stolleis Herausgegeben von Prof. Dr. Bardo Fassbender, PD Dr. Milos Vec und Prof. Dr. Wolfgang Graf Vitzthum

Geschichte und Theorie des Völkerrechts gehören zu den Grundlagenfächern. Sie sind in den vergangenen Jahrzehnten nur noch von wenigen gepflegt worden, rücken aber nun, in einer weltpolitisch veränderten Situation, wieder stärker ins Zentrum. Insbesondere die Geschichte des internationalen Rechts hat sich belebt. Die hier präsentierte Reihe vereint unterschiedliche Arbeiten, allesamt bezogen auf die Geschichte internationaler Beziehungen von der Antike bis zur Gegenwart. Studien zu Leben und Werk einzelner Völkerrechtler stehen neben solchen, die sich großen Vertragswerken, utopischen Entwürfen, der Geschichte der völkerrechtlichen Theoriebildung oder dem Völkerstrafrecht der Moderne widmen. Die Reihe bietet Raum für sehr gute Dissertationen, sie nimmt aber auch Tagungs- und Aufsatzbände zur Geschichte des Völkerrechts auf. Absicht der Herausgeber ist es, die Grundlagendebatte über die internationale Rechtsordnung durch Erschließung ihrer historischen Grundlagen zu stimulieren und zu substantiieren.

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Kurzinformationen
  • Nomos
  • 9783832965082
  • 24.08.2012
  • 1
  • 379
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