Völkerrecht und Weltwirtschaft im 19. Jahrhundert

Völkerrecht und Weltwirtschaft im 19. Jahrhundert

von Rainer Klump / Milos Vec

1. Auflage 2012
271 Seiten
Nomos

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Beschreibung: Im Jahre 1776 prägt der Darmstädter Publizist Johann Heinrich Merck ein neues... mehr
Produktinformationen "Völkerrecht und Weltwirtschaft im 19. Jahrhundert"

Beschreibung:
Im Jahre 1776 prägt der Darmstädter Publizist Johann Heinrich Merck ein neues Wort: "Weltwirtschaft". Noch vor den erst später auftauchenden Komposita wie Weltverkehr, Weltmarkt, Weltöffentlichkeit, Weltpolitik sowie Weltliteratur indiziert dieser Neologismus eine Wahrnehmungsverschiebung: Die Ökonomie hat einen weiteren, höheren Verflechtungsgrad erreicht. Sie überschreitet nationale Grenzen, und es bedarf eines neuen Ausdrucks, um diese Ebene zu beschreiben.

Der Band "Völkerrecht und Weltwirtschaft im 19. Jahrhundert", entstanden aus einer gleichnamigen Tagung im Rahmen des Exzellenzcluster "Formation of Normative Orders", geht dieser Internationalisierung der Ökonomie aus völkerrechts- und wirtschaftsgeschichtlicher Perspektive nach. Er enthält Beiträge von Ökonomen, Juristen, Soziologen, Historikern und Politikwissenschaftlern. Sie widmen sich der Globalisierung der Ökonomie zwischen Spätaufklärung und Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Gefragt wird nach den rechtlichen Rahmenbedingungen der wirtschaftlichen Globalisierung durch zwischenstaatliche Handelsregulierungen, nach Handelsverträgen und Freihandel, nach ungleichen Verträgen und Meistbegünstigungsklauseln, die sämtlich auf Grundlage der Lehren des europäischen Völkerrechts verabredet wurden. Die Beiträge widmen sich ferner den Handelsverträgen und ihren Wirkungen in außereuropäischen Regionen. Den Abschluss des Bandes bilden drei Aufsätze zu Wirtschaftsbeziehungen und internationalen Konflikten.

Informationen zur Reihe:

Studien zur Geschichte des Völkerrechts

Begründet von Prof. Dr. Michael Stolleis Herausgegeben von Prof. Dr. Bardo Fassbender, PD Dr. Milos Vec und Prof. Dr. Wolfgang Graf Vitzthum

Geschichte und Theorie des Völkerrechts gehören zu den Grundlagenfächern. Sie sind in den vergangenen Jahrzehnten nur noch von wenigen gepflegt worden, rücken aber nun, in einer weltpolitisch veränderten Situation, wieder stärker ins Zentrum. Insbesondere die Geschichte des internationalen Rechts hat sich belebt. Die hier präsentierte Reihe vereint unterschiedliche Arbeiten, allesamt bezogen auf die Geschichte internationaler Beziehungen von der Antike bis zur Gegenwart. Studien zu Leben und Werk einzelner Völkerrechtler stehen neben solchen, die sich großen Vertragswerken, utopischen Entwürfen, der Geschichte der völkerrechtlichen Theoriebildung oder dem Völkerstrafrecht der Moderne widmen. Die Reihe bietet Raum für sehr gute Dissertationen, sie nimmt aber auch Tagungs- und Aufsatzbände zur Geschichte des Völkerrechts auf. Absicht der Herausgeber ist es, die Grundlagendebatte über die internationale Rechtsordnung durch Erschließung ihrer historischen Grundlagen zu stimulieren und zu substantiieren.

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Kurzinformationen
  • Nomos
  • 9783832969820
  • 12.03.2012
  • 1
  • 271
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