Fehlerquellen bei polizeilichen Messverfahren

Fehlerquellen bei polizeilichen Messverfahren

von Wolf-Dieter Beck / Ulrich Löhle / Jost Henning Kärger

10. Auflage 2012
512 Seiten
Deutscher Anwaltverlag & Institut der Anwaltschaft

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Beschreibung: Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie Rotlichtverstöße... mehr
Produktinformationen "Fehlerquellen bei polizeilichen Messverfahren"

Beschreibung:

Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie Rotlichtverstöße gehören zu den häufigsten Ordnungswidrigkeiten. Dass die im Rahmen der Verfolgung eingesetzten Messverfahren häufig fehlerhaft sind, ist seit Langem bekannt. Spurwechsel, falscher Messwinkel, reflektierende Gegenstände im Kamerabereich - allein diese äußeren Umstände können zu falschen Ergebnissen führen und damit eine erfolgreiche Widerspruchsstrategie begründen. Aber auch konstruktionsbedingte Fehlleistungen der verschiedenen Gerätetypen sind häufig und können nachgewiesen werden.

Aktuellste technische Entwicklungen und Erkenntnisse berücksichtigt

Die 10. Auflage des bewährten Werkes "Fehlerquellen bei polizeilichen Messverfahren" unterstützt Sie bei der konkreten Mandatsbearbeitung und geht auf die aktuellsten technischen Entwicklungen und Erkenntnisse ein.

Dabei sind u.a. die rechtlichen Probleme mit den JVC-Piller Charaktergeneratoren bei Abstandsmessungen sowie mit den Video-Nachfahrsystemen in Polizeifahrzeugen in die Überarbeitung eingeflossen und bewertet worden. Problematisiert werden ferner folgende Gerätetypen: Leivtec XV2, XV3, Vitronic PoliScan Speed, ESO ES 3.0 sowie Traffipax TraffiStar S 330. Die Bearbeitung geht überdies auf die Schwierigkeiten elektronischer Signaturen bei digitalen Dateien sowie Probleme bei Softwareaktualisierungen ein. Auch werden Toleranzzuschläge bei Rotlichtverstößen und ihre Bedeutung für die Verteidigungspraxis erörtert: so kann ein nicht gewährter, aber nunmehr geltend gemachter Toleranzzuschlag die errechnete Dauer der Rotphase beim Passieren der Haltelinie reduzieren und ggf. zu einem Wegfall des Regelfahrverbots führen.

Ideale Kombination aus technischen und rechtlichen Informationen

Im ersten Teil des Werkes erklärt der erfahrene Sachverständige Dipl.-Phys. Dr. Ulrich Löhle kurz, prägnant und für den technischen Laien gut verständlich die wesentliche Funktionsweise der von den Behörden verwendeten Messverfahren und deckt deren Fehlerquellen auf.

Im zweiten Teil werden die aufgezeigten Fehlerquellen durch den Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht Jost Henning Kärger in den richtigen juristischen Kontext eingeordnet und mit einer Vielzahl von Fundstellen belegt, so dass Sie Ihre Verteidigungsstrategie richtig planen und für Ihren Mandanten das Beste herausholen können.

Erstmals finden Sie in einem Anhang die Richtlinien der Bundesländer zur Geschwindigkeitsüberwachung. Diese dienen als interne Vorgaben zur richtigen Handhabung des Verwaltungsermessens bei Feststellung sowie Ahndung von Geschwindigkeitsverstößen. Die Kenntnis der Richtlinien ist im Einzelfall jedoch auch für die richtige Verteidigung bedeutsam.

Aus Sachverständigen- und Anwaltssicht werden erläutert:

- Geschwindigkeitsmessverfahren, z.B. Radargeschwindigkeitsmessgeräte, Lasergeschwindigkeitsmesssysteme, Lichtschranken, Koaxialkabelmessverfahren, Messungen durch Nach- oder Vorausfahren,

- Abstandsmessverfahren, z.B. Brückenabstandsmessverfahren,

- Rotlichtüberwachungsanlagen,

- Waagen und Gewichtskontrollen,

- Atemalkoholmessung.

Mit der Neuauflage "Fehlerquellen bei polizeilichen Messverfahren" verschaffen Sie sich den nötigen Durchblick im Dschungel möglicher Fehlerquellen.

Der Titel ist im Beck-Online Modul Straßenverkehrsrecht Dt. Anwaltverlag enthalten.

Rezension:
RiAG Dr. Axel Deutscher, Bochum in VRR 4/2013, S. 139: "...obliegt es dem Betroffenen (..), im Einzelfall konkrete Anhaltspunkte für eine fehlerhafte Messung vorzutragen. Das erfordert wiederum neben der Kenntnis der rechtlichen Grundlagen eingehendes Wissen über die technischen Abläufe des einschlägigen Messverfahrens und typische Fehlerquellen. Das vorliegende Werk will dabei Hilfestellung leisten. Dieses Ziel wird in überzeugender Weise erreicht.(..)" RA Sebastian Gutt, Helmstedt in DAR 5/2013, S. 300: "(..) Löhle gelingt es von Beginn an, den Leser an die Hand zu nehmen und gekonnt durch die schwierige Materie zu führen (..) Mit dem Werk ist man jedenfalls bestenfalls vorbereitet auf den Hauptverhandlungstermin. (..) Die kurze und prägnante Darstellungsweise juristischen Basiswissens und praktischer Tipps weiß zu überzeugen. (..) Insgesamt ist das Werk rundum gelungen und stellt einen Gewinn für die Praxis dar. Es ist in jedem Fall uneingeschränkt weiterzuempfehlen, sei es für den Einstieg oder zur Vertiefung." Dr. Benjamin Krenberger in webcritics.de 3/2013: "(..) Aber das Besondere an diesem Buch ist gerade die eingängige und effektiv zu rezipierende Darstellung der technischen Vorgänge (..)" RA Wolfgang Koch, Erftstadt in SP 3/2013, S. 132: "Ein unverzichtbarer Ratgeber (..) Pflichtlektüre, effizienter können Sie Ihrem Mandanten nicht helfen. (..)"

Autor(en):
Rechtsanwalt Wolf-Dieter Beck, München

Dr. Dipl.-Phys. Ulrich Löhle, Freiburg

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht Jost Henning Kärger, München

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Kurzinformationen
  • Deutscher Anwaltverlag & Institut der Anwaltschaft
  • 9783824011230
  • 19.12.2012
  • 10
  • 512
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