Handbuch des Polizeirechts

Handbuch des Polizeirechts

von Erhard Denninger (Hrsg.) / Frederik Rachor (Hrsg.)

5. Auflage 2012
1538 Seiten
Beck, C.H.

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Produktinformationen "Handbuch des Polizeirechts"

Beschreibung:

Das Handbuch gibt Antworten auf alle wichtigen Fragen der polizeilichen Praxis. Es behandelt deshalb in erster Linie die Aufgaben und Befugnisse der Polizeien der Länder und des Bundes einschließlich ihrer strafprozessualen Befugnisse sowie der europäischen Sicherheitsbehörden. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Spannungsverhältnis zwischen polizeilicher Überwachungstätigkeit und individuellem Datenschutz.

Ein eigenes Kapitel enthält ausgewählte Bereiche der Ordnungsverwaltung.

Vorteile auf einen Blick
- einzigartiger Überblick über die präventiven und repressiven (strafprozessualen) Befugnisse der Polizei in Bund und allen Ländern sowie auf europäischer Ebene
- erläutert die wichtigsten Bereiche der kommunalen Ordnungsverwaltung
- verfasst von hochkarätigen Autoren aus Wissenschaft und Praxis

Die 5. Auflage behandelt unter Berücksichtigung der verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung besonders vertieft die im Zuge der Intensivierung der präventiven Verbrechensbekämpfung eingeführten polizeilichen Befugnisse, die unter den Stichworten "Rasterfahndung", "verdachts- und ereignisunabhängige Polizeikontrolle", "Lauschangriff", "Videoüberwachung" und "TK- und Wohnraumüberwachung" in der öffentlichen Diskussion stehen. Erweitert und neu konzipiert wird mit dieser Auflage das Kapitel über die Organisation der Sicherheitsbehörden in Deutschland.

Das Kapitel über die Ordnungsverwaltung wurde ergänzt und umfasst nun die Kapitel Ausländerrecht, Baurecht, , Gesundheitsrecht, Gewerberecht, Hilfeleistungsrecht, Luftverkehrs- und Luftsicherheitsrecht, Melde-, Pass- und Ausweiswesen, Straßenverkehrsrecht, Umweltrecht, Vereinsrecht und Waffenrecht. Viele dieser Materien haben in letzter Zeit durch Nähe zur Terrorismusabwehr erheblich an Bedeutung gewonnen.

Angesichts der zunehmenden Bedeutung der Tätigkeit der Nachrichtendienste werden deren Aufgaben und Befugnisse nun in einem eigenen Kapitel eingehend dargestellt.

Der Titel ist im Beck-Online Modul Sicherheits- und Polizeirecht plus enthalten.

Rezension:
"(...) Ein Handbuch im besten Sinne des Wortes, das auf alle wichtigen »Polizeifragen« eine verlässliche, gut begründete und auf die Rechtsprechung gestützte Antwort gibt.
Prof. Dr. Franz-Ludwig Knemeyer, in: Dt. Verwaltungsblatt 1. Juli 2008, zur 4. Auflage 2007

"(...) Rein äußerlich hat das Buch zwar rund 160 Seiten zugelegt, präsentiert sich aber dank anderen Druckpapiers mit schlankerem Volumen als die Vorauflage, und, das verdient gesonderte Erwähnung, nur unwesentlich teurer. Die Benutzung erweist sich wie schon bisher dank übersichtlicher Druck- und Randnummerngestaltung zusammen mit vorangestellten Inhaltsverzeichnissen und einem Sachregister als unproblematisch, Literatur und Rechtsprechung sind reichlich und übersichtlich nachgewiesen und durchgehend aktuell."
Dr. Gerd Michael Köhler, Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht, in: Bayerische Verwaltungsblätter, Heft 12/ 2008, zur 4. Auflage 2007

"(...) Handbuch des Polizeirechts zu ziehen, fällt deshalb nicht schwer: Für jeden an polizeirechtlichen Fragestellungen Interessierten ist es ein unentbehrlicher und verlässlicher Ratgeber."
Prof. Dr. Andreas Peilert, in: Verwaltungsrundschau, 03/ 2008, zur 4. Auflage 2007

"(...) In abschließender Bewertung wird festgestellt, dass das Handbuch die wichtigsten polizeirechtlichen Entwicklungen seit dem 11. September 2001 aufgreift: Die intensiver werdende informationelle Zusammenarbeit von Polizei und Nachrichtendiensten, deren organisatorische und funktionale Trennung dem rechtsstaatlichen Trennungsgebot derzeit noch genüge tun, wird unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten kritisch untersucht. Ausführlich behandelt werden auch die vielfach erweiterten Befugnisse zur Informationserhebung mit elektronischtechnischen Mitteln: von der Videoüberwachung öffentlicher Räume über den "großen Lauschangriff" bis zur Rasterfahndung und der TK-Überwachung. Auskunft gibt das Handbuch nicht nur über den aktuellen Stand, sondern zeigt ihre Entwicklungslinien auf. Darüber hinaus bietet es wissenschaftliche Analysen zur rechtsstaatlich-grundrechtlichen Eingrenzung dieser Befugniserweiterungen auf Grundlage der jüngeren Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und einiger Landesverfassungsgerichte. Formal bietet das Handbuch Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit, die nach Einschätzung des Rezensenten in der 4. Auflage außerdem noch erhöht wurden. Gegenüber der Vorauflage ist es mit 160 Seiten quasi um ein ganzes Buch erweitert worden. Fazit: Das neue Handbuch des Polizeirechts ist unverzichtbar!"
Prof. Dr. Martin H. W. Möllers, in: Polizei & Wissenschaft, Ausgabe 1/ 2008, zur 4. Auflage 2007

"(...) Der Inhalt geht weit über die Erwartungen, die an ein klassisches Polizeihandbuch zu stellen sind, hinaus. Die dadurch bereits im Vorwort eingeräumten möglichen Lücken im Detail oder Irrtümer werden dabei in Kauf genommen. Zu wünschen ist dem Buch eine weite Verbreitung auch in den Ebenen der Gesetzgebung. Zu hoffen ist, dass sich (auch) künftige Gutachter zu Novellierungen von Polizeigesetzen dieses Werks annehmen.(...)"
Karsten Brandt, wiss. Mitarbeiter, Universität Hamburg, in: Neue Justiz, Ausgabe 12/2007, zur 4. Auflage 2007

"(...) Das Handbuch gibt einen umfassenden Überblick über den Stand der ständig fortschreitenden Entwicklung des Sicherheits- und Ordnungsrechts. Dabei zeigt sich, dass neue, gewaltige Herausforderungen eine umfassende Bewahrung des Gewohnten nicht zulassen, neue Lösungsansätze jedoch oft genug vielerlei, nicht nur rechtliche Fragen aufwerfen. Deren Komplexität ist es geschuldet, dass simple "Schwarz-Weiß-Lösungen" nicht angebracht erscheinen. Daher erhebt auch das besprochene Werk nicht den Anspruch, auf alle Fragen eine abschließende Antwort zu geben. Mehr denn je scheint die Feststellung der Herausgeber im Vorwort zur Erstauflage zu gelten: "Routine ist nicht mehr die Regel". Diese Feststellung mindert freilich nicht den Gebrauchswert des Handbuchs für alle mit dem Polizeirecht befassten Berufskreise. Sie werden es als einen zuverlässigen und in der alltäglichen Praxis geradezu unverzichtbaren Ratgeber zu schätzen wissen."
Dr. Bernd Köster, in: KommJur - Der Kommunaljurist, Ausgabe 10/2007, zur 4. Auflage 2007

"(...) Mittlerweile ist der "Lisken/Denninger" der Standardliteratur zum Thema Polizeirecht zuzurechnen. Insbesondere wegen der durchaus kritischen Würdigung der Befugnisnormen in rechtsstaatlich-grundrechtlicher Hinsicht sollte das Handbuch in keiner Dienststelle fehlen."
In: Polizei in Thüringen, 21.06.2007, zur 4. Auflage 2007

"(...) Viele dieser Materien haben in letzter Zeit durch Nähe zur Terrorismusabwehr erheblich an Bedeutung gewonnen. Im Hinblick auf die inhaltliche Abrundung wurde mit dieser Auflage auch ein Kapitel über die strafprozessualen polizeilichen Befugnisse aufgenommen. (...)"
In: Die Kriminalpolizei, 02/2007, zur 4. Auflage 2007

"Schon lange ein Klassiker des Polizeirechts liegt jetzt die 4. Auflage des Lisken/Denninger vor. Das Handbuch gibt in bewährter Weise Antworten auf alle wichtigen Fragen der polizeilichen Praxis. (...)"
In: Landkreistag Baden-Württemberg, 06/2007, zur 4. Auflage 2007

"(...) Das Handbuch ist hinsichtlich seines Inhalts, des Umfangs und der systematischen rechtswissenschaftlichen Darstellung polizeirechtlicher Themenkomplexe ein unverzichtbares Werk für Richter, Rechtsanwälte und Justitiare, aber auch für Polizeibeamte des höheren Dienstes sowie für den erfahrenen Praktiker, der von Amts wegen Interesse an den Fragen des Polizeirechts hat, ist es von besonderem Nutzen.
Das Werk besticht durch sein ausführliches Stichwortverzeichnis mit einer klaren Gliederung und einer in jeder Hinsicht leserfreundlichen Gestaltung. Somit ist es für jeden Rechtsanwender, der sicher und kompetent mit dieser Rechtsmaterie zu arbeiten und beruflich umzugehen hat, zu empfehlen."
In: Gemeinde- und Städtebund RLP, 05/2007, zur 4. Auflage 2007

"(...) Das Werk kann - wie schon die Vorauflagen - allen Polizeibeamten - sowohl in der Ausbildung als auch im täglichen Dienst befindlichen -, Richtern, Anwälten, Jurastudenten und Rechtsreferendaren uneingeschränkt als Nachschlagewerk und Arbeitshilfe bei polizeirelevanten Fragestellungen empfohlen werden."
Dr. Michael Soiné, in: Archiv für Kriminologie 05-06/02, zur 3. Auflage

"(...) Insgesamt stellt das "Handbuch" ein unverzichtbares Hilfsmittel für jeden dar, der sich mit Problemen aus dem Bereich "Polizei" zu befassen hat und eine solide Information sucht."
In: Krimanalistik 11/02, zur 3. Auflage

"(...) Das Handbuch bleibt ein aktueller, kritischer und unverzichtbarer Beobachter der rechtlichen und institutionellen Veränderung des "Systems Innerer Sicherheit" in Deutschland und Europa."
In: Bürgerrechte und Polizei, 01/2002, zur 3. Auflage 2001

"(...) Auf Grund seines Inhalts, Umfangs und seiner systematischen rechtswissenschaftlichen Darstellung polizeirechtlicher Themenkomplexe ist es nicht nur für Richter, Rechtsanwälte und Justitiare, sondern auch vor allem auch für den erfahrenen Praktiker, der an Fragen des Polizeirechts interessiert ist bzw. von Amts wegen sein muss, insbesondere als auch für Polizeibeamte des höheren Dienstes, ein unverzichtbares Werk. Es gehört ganz einfach in die Bibliothek jedes Rechtsanwender, der sicher und kompetent mit dieser Rechtsmaterie zu arbeiten und beruflich umzugehen hat. (...) Wenngleich auch der Preis für gute Rechtsliteratur seit jeher recht hoch ist, erscheint er beim Handbuch des Polizeirechts mehr als gerechtfertigt. Die Investition lohnt sich aufgrund er vorangestellten Gründen allemal. (...)"
Ltd. PD Prof. Dipl.-Vww. Michael Knape, Berlin, in: Die Polizei, 05/2002, zur 3. Auflage 2001

"(...) Ein ausführliches Stichwortverzeichnis erschließt das Werk, welches auch durch seine klare Gliederung und die in jeder Hinsicht leserfreundliche Gestaltung besticht.

Fazit: Das "Handbuch des Polizeirechts" ist ein Werk, dem man möglichst viele Leser wünscht. Schon dem Studenten und dem Rechtsreferendar wird es bei der vertieften Behandlung der einen oder anderen Frage hilfreich sein. Für Praxis, Rechtsprechung und Wissenschaft ist das Buch unverzichtbar."
Dr. Robert Keller, Richter am Verwaltungsgericht, in: Die Justiz, 04/2002, zur 3. Auflage 2001

"(...) Das Buch gehört längst zu den Standardwerken im Polizeirecht. In seiner Art ist es konkurrenzlos. Niemand, der sich vertiefend mit Fragen des Polizeirechts befassen will, kann an dem Handbuch des Polizeirechts vorbeigehen."
Prof. Dr. Stefan Muckel, in: Deutsches Verwaltungsblatt 10/02, zur 3. Auflage

"(...) Fazit: Nachdem der "Klassiker" von Drews/Wacke/Vogel/Martens mit seiner letzten Auflage (leider) schon mehr als 15 Jahre alt ist, hat dieses Buch mit seinem übergreifenden Ansatz durchaus das Zeug, die entstandene Lücke auszufüllen und ein "neuer Klassiker" zu werden."
Regierungsdirektor Günter Haurand, in: Deutsche Verwaltungs-Praxis 03/02, zur 3. Auflage

"(...) Es ist eine wertvolle Hilfe für alle, die sich beruflich mit Fragen des Polizeirechts beschäftigen."
Dirk Fredrich, in: Hessische Polizeirundschau 1/2002, zur 3. Auflage

"(...) Das Handbuch beeindruckt. Ein Erfolg ist ihm sicher."
In: Der Kriminalist 12/01

Autor(en):
Herausgegeben von Dr. Dr. h.c. Erhard Denninger und Dr. Frederik Rachor.

Bearbeitet von Nils Bergemann, Oberregierungsrat, Prof. Dr. Hans Boldt, Prof. Dr. Dr. Erhard Denninger, Prof. Dr. Helmut Frister, Michael Kniesel, Rechtsanwalt, Staatsrat a.D., Prof. Dr. Hans Lisken, Polizeipräsident a.D., Reinhard Mokros, Dr. B. Thomas Petri, Prof. Dr. Ralf Poscher, Dr. Frederik Rachor, Richter am Verwaltungsgericht, Dr. Wolfgang Sailer, Vorsitzender Richter am Bundesverwaltungsgericht, und Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Stolleis.

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Kurzinformationen
  • Beck, C.H.
  • 9783406632471
  • 10.07.2012
  • 5
  • 1538
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