Towards a European Legal Culture

Towards a European Legal Culture

von Geneviève Helleringer (Hrsg.) / Kai Purnhagen (Hrsg.)

1. Auflage 2014
411 Seiten
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Produktinformationen "Towards a European Legal Culture"

Beschreibung:
Europäische Harmonisierungsbemühungen, wie etwa ein europäisches Zivilgesetzbuch, europäische Verfassungsverträge, europäische Rechtsprinzipien und europäische Grundrechte, werden häufig mit dem Argument kritisiert, dass sie eine europäische Rechtskultur begründen wollten, die in der Realität des Rechtspluralismus in Europa keine Grundlage habe. Diese pluralistische Struktur des europäischen Rechts, so die These, stehe der Entwicklung einer Rechtsgemeinschaft entgegen, die aber notwendige Voraussetzung sei für eine europäische Rechtskultur.

Die Verfasser dieses Werks erkunden, in verschiedenen Rechtsgebieten, ob nicht eher die Gegenthese richtig ist. Kulturpluralismus könnte somit eine Besonderheit der europäischen Rechtskultur sein. Vielfalt ist dann nicht als Gegensatz, sondern als konstituierendes Element eines anderen, neuen Verständnisses der europäischen Rechtskultur zu verstehen. Ausführlich zeigen die Verfasser des Handbuchs auf, wie ein solcher Ansatz etwa in den Bereichen des Privatrechts, des Gesellschaftsrechts sowie des Verwaltungs- und Verfassungsrechts das Verständnis einer sich entwickelnden europäischen Rechtskultur fördert, wie er theoretische und dogmatische Erkenntnisse gewährt und wie er den kritischen Blickwinkel schärft.
 
European harmonisation efforts such as a European civil code, European constitutional treaties, European principles, and European fundamental rights are frequently criticised for building on or creating a European legal culture that does not exist in the reality of European legal pluralism. This pluralistic structure of European law, it is submitted, hindered the development of a community, which would be a necessary requirement for a European legal culture. In short: There would be no common European legal culture and hence, no basis for certain harmonising exercises.

The contributors to this book explore in different legal areas whether quite the contrary is correct. Cultural pluralism might be a distinctive feature of European legal culture. Diversity is not something that is in opposition to, but rather constitutes a new, different understanding of European legal culture. The contributions demonstrate in detail how such an approach inter alia in the areas of private, corporate, administrative and constitutional law furthers understanding of a developing European legal culture, how it offers theoretical and doctrinal insights, and how it adds critical perspective.

The book comprises contributions from Thomas Ackermann, Hugo Barbier, Michael Bobek, Adam Burgess, Guido Comparato, Helge Dedek, Florian Gröblinghoff, Nikolaos Simantiras, Geneviève Helleringer, Martijn Hesselink, Chantal Mak, Dennis-Jonathan Mann, Klaus Mathis, Hans-Wolfgang Micklitz, Dennis Patterson, Kai Purnhagen, Darren Rozenblum, Constanze Semmelmann, Jan Smits.

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Kurzinformationen
  • Nomos
  • 9783832971953
  • 28.01.2014
  • 1
  • 411
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