Das Bundeskriminalamt stellt sich seiner Geschichte

Das Bundeskriminalamt stellt sich seiner Geschichte

von  Bundeskriminalamt (Hrsg.)

Dokumentation einer Kolloquienreihe
1. Auflage 2008
280 Seiten, broschiert
Luchterhand

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"Nur durch die Auseinandersetzung mit unserer eigenen Vergangenheit können wir unsere Zukunft... mehr
Produktinformationen "Das Bundeskriminalamt stellt sich seiner Geschichte"

"Nur durch die Auseinandersetzung mit unserer eigenen Vergangenheit können wir unsere Zukunft verantwortlich gestalten." (Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamtes)

Zur Identität einer Institution gehört immer das Erinnern. Genauso wichtig ist aber auch, aus der Erinnerung heraus die Gegenwart und die Zukunft verantwortlich zu gestalten.

Für das Bundeskriminalamt heißt das, sich die Rolle der Polizei in der NS-Zeit bewusst zu machen und Fragen nach Auswirkungen dieser Zeit auf die Entstehung des Bundeskriminalamtes nachzugehen. Daraus ergibt sich auch die Verpflichtung, die Aufgabenwahrnehmung des Bundeskriminalamtes stets an der Werteordnung unseres Grundgesetzes auszurichten. Grundlage hierfür ist ein aufgeklärtes, berufsethisches Bewusstsein des Polizeibeamten, diese Werteordnung tagtäglich in der Praxis zu leben.

Das Buch "Das Bundeskriminalamt stellt sich seiner Geschichte - Dokumentation einer Kolloquienreihe" dokumentiert die Beiträge der drei Veranstaltungstage, die im August, September und Oktober 2007 im Bundeskriminalamt stattfanden.

Aus dem Inhalt:

  1. Aufbau des BKA – Kalte Amnestie auf demokratischen Grundlagen? Einführungsvortrag zur Veranstaltungsreihe (Jörg Ziercke) Die zweite Schuld oder Von der Last ein Deutscher zu sein (Ralph Giordano) Geschichte der deutschen Polizei: Kontinuitäten und Brüche (Hans-Gerd Jaschke)
  2. Demokratische Polizei im Aufbau – Personelle und/oder konzeptionelle Verbindungslinien zum NS-Regime Über das Töten und die Tendenzen zur Entzivilisierung – Polizei vor und nach 1945 (Hans-Joachim Heuer) Kontinuität kriminologischer Konzepte? (Patrick Wagner) Personelle und organisatorische Verknüpfungen des BKA zu Vorgängerinstitutionen (Dieter Schenk) Die Aufarbeitung der Geschichte des Nationalsozialismus als Chance für die rechtsstaatliche Behandlung von Minderheiten (Romani Rose) „Restauration“ oder „Ein neuer Anfang“: Zur Polizeigeschichte und –geschichtsschreibung des „Dritten Reiches“ und der Bundesrepublik (Herbert Reinke)
  3. Konsequenzen für die Gegenwart Dreißig Jahre im Bundeskriminalamt (Johann Kubica) Werteordnung des Grundgesetzes, Zivilcourage und die Last der Vergangenheit – (Führungsphilosophien und) Berufsethiken des BKA (Thorben Meier) Gewerkschaft der Polizei in der Gründerzeit des BKA (Jürgen Vorbeck)
  4. Materialien
  • Diskussionsbeiträge
  • Pressestimmen
  • Briefe an den BKA-Präsidenten
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Kurzinformationen
  • Luchterhand
  • 978-3-472-07465-6
  • 10.12.2008
  • 1
  • 280
  • BKA Polizei + Forschung
  • broschiert
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